So individuell wie jeder Fall:
unsere Abrechnungsoptionen.icon_divider

Bei der Abrechnung unserer Leistungen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche angewandt wird, entscheiden wir individuell in enger Absprache mit Ihnen in unserem ersten Beratungsgespräch.

Abrechnung auf Basis der

gesetzlichen Gebühren.

Sofern zwischen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und Mandant keine schriftliche Vergütungsvereinbarung getroffen wird, erfolgt die Abrechnung des Honorars nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Höhe der Kosten hängt vom Streitwert und von der genauen Tätigkeit des Anwalts ab. Einzelne Gebühren entstehen insbesondere in folgenden Fällen:

  • Beratungen
  • außergerichtliche Vertretungen
  • gerichtliche Vertretungen

Abrechnung auf Basis einer

Vergütungsvereinbarung.

Eine Vergütungsvereinbarung wird üblicherweise auf Basis eines Zeithonorars getroffen. In diesem Fall berechnen wir einen mit Ihnen individuell festgelegten Stundensatz pro geleistete Anwaltsstunde. Sie erhalten von uns eine detaillierte Zeiterfassung sowie gegebenenfalls Abschlagsrechnungen, aus denen hervorgeht, wann wir welche Leistung erbracht haben.

Unser Service für Rechtsschutzversicherte.icon_divider

Sofern Sie rechtschutzversichert sind, trägt Ihre Versicherung im Regelfall alle gesetzlichen Gebühren im Rahmen des individuellen Versicherungsumfangs. Wir übernehmen gern für Sie die gesamte Korrespondenz mit Ihrer Versicherung inklusive Kostendeckungsanfrage und Abrechnung.

Kostenübernahme

der Erstberatung.

Für die Einschätzung der Sachlage benötigen die meisten Mandanten ein Erstberatungsgespräch. Rechtsschutzversicherungen verweigern die Deckung oder spätere Kostenübernahme der Erstberatung gelegentlich. Ihre Begründung ist, dass sie als Schadensversicherung nur in einem konkreten Schadensfall zu Zahlungen verpflichtet seien. Bei einer Erstberatung handle es sich demnach nicht um einen Schadensfall, sondern um eine vorsorgende oder rechtsgestaltende Handlung.
Machen Sie keinen Schritt ohne Ihren Anwalt für Arbeitsrecht.
Da Erstberatungen von der Rechtsschutzversicherung nicht gezahlt werden müssen, ist es sinnvoll, diese Kostenübernahme im Vorhinein mit der Rechtschutzversicherung abzuklären. Nicht selten wird die Deckung aus Kulanzgründen dann gewährt.

Hilfe zur Selbsthilfe:
Beratungs- und Prozesskostenhilfe.icon_divider

Falls Sie nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um ein Gerichtsverfahren zu finanzieren, beantragen wir auf Wunsch gerne für Sie die Gewährung von Prozesskostenhilfe. Das für die Antragstellung erforderliche Formular finden Sie in unserem Download-Bereich.

Leistungen der Beratungshilfe:

Die Beratungshilfe umfasst alle beratenden Tätigkeiten eines Anwalts. Dazu gehört die Dokumentensichtung, Sachlageneinschätzungen sowie Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Soweit erforderlich, ist die Vertretung in Form von Schriftverkehr oder Telefonaten ebenfalls Teil der Beratungshilfe.

Leistungen der Prozesskostenhilfe:

Kommt zur Einleitung eines Gerichtsverfahrens, kann Prozesskostenhilfe beantragt werden. Diese übernimmt ggfs. Ihre Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren vollständig, wobei auch eine Ratenzahlung in Betracht kommt.

Mit uns behalten Sie Ihre
Kosten im Blick.icon_divider

Wird die Entscheidung getroffen, rechtliche Schritte einzuleiten, steht auch immer die Frage nach den Prozesskosten im Raum. Diese setzen sich zum einen aus dem Anwaltshonorar und zum anderen aus den Gerichtskosten zusammen.

Wir erklären Ihnen in einem persönlichen Gespräch selbstverständlich die Zusammensetzung aller Kosten und Gebühren, die auf Sie zukommen werden. Damit Sie sich vorab selbst ein Bild davon machen können, wie sich die Kosten und Gebühren zusammensetzen, finden Sie hier die wichtigsten Informationen:

Welche Prozesskosten fallen bei

welchem Prozessverlauf an?

Kommt es zu einer gerichtlichen Verhandlung, entstehen sogenannte Prozesskosten. Im Arbeitsrecht gibt es besondere Regelungen in Bezug auf die Verteilung der Prozesskosten auf die Parteien. Was Sie wann zahlen müssen, erfahren Sie hier:

  • In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht zahlen Sie, egal wie die Verhandlung ausgeht, Ihre Anwaltskosten. Wenn Sie allerdings den Prozess verlieren, kommen zu Ihren Anwaltskosten noch die Gerichtskosten hinzu.
  • In der zweiten Instanz des Arbeitsrechts zahlen Sie, wenn Sie das Gerichtsverfahren gewinnen, nichts. Wenn es zu einem Vergleich kommt, ist die Verteilung der Kosten Verhandlungssache. Wenn Sie das Gerichtsverfahren verlieren, zahlen Sie Ihren Anwalt, den Anwalt des Gegners und die Gerichtskosten, die sich nach dem Streitwert richten (GKG).
  • Übrigens kostet Sie eine Erstberatung bei uns maximal € 190 ,– zuzüglich Mehrwertsteuer.

Die Rolle des Streitwerts

für die Berechnung der Gerichts-

welchem Prozessverlauf an?

Die Höhe der Gerichtskosten und die Berechnung der Kosten eines in Anspruch genommenen Rechtsanwalts richten sich im arbeitsgerichtlichen Verfahren nach dem sogenannten Streitwert. Je höher der Streitwert ist, desto höher sind die Kosten.

Das Arbeitsgericht setzt im Urteil den Streitwert fest. Hierbei orientiert es sich regelmäßig an dem Bruttoeinkommen des Klägers sowie an der Höhe eines etwaig eingeklagten Betrages.

Die Berechnung der

Gerichtskosten:

Für die Berechnung der Gerichtskosten gibt es ein Kostenverzeichnis, aus dem man ablesen kann, wie hoch eine Gebühr bei dem jeweiligen Streitwert ist.
Hier finden Sie die aktuelle Gebührentabelle:

In der Regel fallen zwei Gebühren an, wenn das Arbeitsgericht ein Urteil fällt. Schließen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jedoch vor Gericht einen Vergleich und beenden damit das Verfahren ohne ein richterliches Urteil, entfallen die Gerichtskosten vollständig.

Gebühren für Anwaltsleistungen.

Das Honorar des Rechtsanwalts ist abhängig vom Gegenstands- oder Streitwert und vom Umfang seiner Tätigkeit. Wie viele Gebühren der Anwalt für welche Tätigkeit verlangen darf und wie hoch die vom Streitwert abhängige Gebühr sein wird, ist gesetzlich geregelt.

Die nebenstehende Tabelle verschafft Ihnen einen Überblick darüber, welche Gebühren für welche Leistungen erhoben werden dürfen:

Gebühren Übersicht

Gebühren für Anwaltsleistungen

gemessen am Streitwert.

Die folgende Tabelle bildet jeweils den Betrag einer Gebühr ab, die bis zu einem gewissen Streitwert anfällt:

Streitwert bis Gebühr
€ 500,– € 45,–
€ 1.000,– € 80,–
€ 1.500,– € 115,–
€ 2.000,– € 201,–
€ 3.000,– € 201,–
€ 4.000,– € 252,–
€ 5.000,– € 303,–
€ 6.000,– € 354,–
€ 7.000,– € 405,–
€ 8.000,– € 456,–
€ 9.000,– € 507,–
Streitwert bis Gebühr
€ 10.000,– € 558,–
€ 13.000,– € 604,–
€ 16.000,– € 650,–
€ 19.000,– € 696,–
€ 22.000,– € 742,–
€ 25.000,– € 788,–
€ 30.000,– € 863,–
€ 35.000,– € 938,–
€ 40.000,– € 1013,–
€ 45.000,– € 1088,–
€ 50.000,– € 1163,–
Streitwert bis Gebühr
€ 65.000,– € 1284,–
€ 80.000,– € 1333,–
€ 95.000,– € 1418,–
€ 110.000,– € 1503,–
€ 125.000,– € 1588,–
€ 140.000,– € 1673,–
€ 155.000,– € 1758,–
€ 170.000,– € 1843,–
€ 185.000,– € 1928,–
€ 200.000,– € 2013,–
€ 230.000,– € 2133,–
Streitwert bis Gebühr
€ 260.000,– € 2253,–
€ 290.000,– € 2373,–
€ 320.000,– € 2493,–
€ 350.000,– € 2613,–
€ 380.000,– € 2733,–
€ 410.000,– € 2853,–
€ 440.000,– € 2973,–
€ 470.000,– € 3093,–
€ 500.000,– € 3213,–

Gebührenobergrenzen und

eventuelle Zusatzkosten in erster

und zweiter Instanz.

In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht können nach dem RVG maximal 3,5 Gebühren erhoben werden. Hinzu kommen Auslagenpauschalen des Rechtsanwalts für Telefon und Porto in Höhe von maximal € 20,00 netto,
zuzüglich eventueller Reisekosten sowie der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 19 %. Geht das Verfahren in die zweite Instanz, dürfen die Kosten von 3,8 Gebühren nicht überschritten werden.

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